Evangelische Religion

"Glauben Sie nicht alles, was Ihnen zum Glauben vorliegt: Prüfen Sie alles und überzeugen Sie sich von allem."
(J. A. Comenius)

Die Rolle der Religion ist von dem Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen und zahlreicher Religionen beeinflusst. Religion als Gegenstand an Schulen soll den Jugendlichen, im komplizierten Gewirr dieses verbundenen Europas helfen, sich besser orientieren zu können, und weist auf traditionelle menschliche Werte hin, auf die man sich stützen kann.

Das Ziel des Religionsunterrichts ist u.a.:

  • eigene Einzigartigkeit annehmen
  • die Unterschiede zwischen uns als Gelegenheit zur gegenseitigen Bereicherung wahrnehmen
  • die Welt, in der wir leben, entdecken und kritisch prüfen
  • in einer sensiblen Weise mit den existenziellen Fragen befassen, wie z. B. Leiden, Tod, Schuld, Lebenssinn, ...
  • sich über die Erwartungen der heutigen Gesellschaft bewusst werden und dazu Stellung dazu nehmen
  • "die Schritte" der Gottesbilder in der Geschichte und in verschiedenen Kulturen nachverfolgen und ihre Verschiedenartigkeit begreifen
  • verschiedene Formen, wie man Glaube ausdrücken kann, kennenlernen
  • eigene Verantwortlichkeit begreifen, einander Respekt erweisen und Konflikte ruhig meistern

Religionsunterricht ist nach dem Bekenntnis (evangelisch oder römisch-katholisch) getrennt und auch Schüler ohne Bekenntnis können daran teilnehmen. Im Rahmen verschiedener Projekte (oft auch spontan) haben wir die Stunden gemeinsam.

Lucie Mundilová


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